Sponsoring durch Mahlkönig

Posted:  May 9th, 2011 by:  wolfram comments:  2

Die Teilnahme an der Barista Weltmeisterschaft stellt mich vor einige logistische Herausforderungen. Auf meiner Liste der Dinge, die ich für die Meisterschaft benötige, stehen fast 100 Positionen, in Summe macht das knapp 290 Einzelteile. Das die Weltmeisterschaft dieses Jahr in Bogota, Kolumbien, ausgetragen wird, macht die Vorbereitung nicht leichter. Eine Position auf meiner Liste hat mich vor besondere Herausforderungen gestellt: meine Mühlen.

Für eine gute Vorbereitung ist es wichtig, mit dem Material zu trainieren, mit dem man auch bei der Weltmeisterschaft antreten wird. Das Problem ist: Mühlen sind schwer, Übergepäck teuer und zudem sind die Mühlen in Deutschland nicht kompatibel zu den 110V, die in Bogota genutzt werden. Was tun?

Ich habe mich an Mahlkönig gewendet, mit der Bitte um ein Sponsoring für Mühlen für das Training in Deutschland und die Bereitstellung von zwei Mühlen in Bogota. Sehr zu meiner Freude kam die Antwort prompt und positiv. Seit einer Woche arbeite ich nun auf zwei Mahlkönig K30 Mühlen und freue mich, die gleichen Mühlen auch in Bogota vorzufinden.

Vielen Dank, ich schätze die Unterstützung sehr!

2 Comments

Posted By: Steffen On: May 12, 2011 At: 5:25 pm

Ich denke da auch an die unterschiedliche Siedetemperatur des Wassers. Interessant wird das sicher auch in Sachen Cappucino und Milch. Die “gewohnte” Vollmilch wird’s wahrscheinlich auch nicht geben. Somit düfte sich auch die Sensorik verändern. Das muss ja nicht unbedingt “schlechter” sein – anders aber wohl recht sicher.
Hast Du vor der offiziellen Vorbereitungszeit an den Maschinen vorher noch eine Gelegenheit auf vergleichbarer Höhe und mit der dortigen Milch zu testen ?

Posted By: wolfram On: May 13, 2011 At: 3:09 pm

Hallo Steffen,

etwas spät die Antwort, das liegt aber an meinem Alter, da bewegt man sich nicht mehr so schnell.

Ich habe konkret mehrere Herausforderungen.

Wie bekomme ich mein Euipment nach Bogota? Problematisch ist hier die Gepäckgrenze (sowohl bei Handgepäck, als auch beim normalen Gepäck) und die damit im Zusammenhang stehenden Kosten für Übergepäck und die Zerbrechlichkeit mancher Dinge. Das Handgepäck ist bereits mit dem Kaffee ausgefüllt. Ich werde einige Dinge nicht mit nach Bogota transportieren, es ist einfacher diese vor Ort neu zu kaufen.

Das Thema Milch ist ein weitere “Problem”. UHT-Milch schmeckt nicht gut, diese ist aber überwiegen in Bogota vorhanden und auch die gesponsorte Milch wird so sein. Importieren kann man tierische Produkte nicht, also ist es – abgesehen von der Problematik der Kühlkette – nicht möglich, etwas zu importieren. Wie sieht die Lösung aus? Jede Milch kaufen, die es vor Ort gibt, Geschmackstest machen und die Schäumbarkeit bewerten. Genau deswegen sind wir bereits eine Woche früher vor Ort.

Die Espressomaschine macht mir weniger Sorgen, da es sich um eingeschlossenes System handelt. Ich sehe nur den Punkt, dass das Wasser nach Austritt aus dem Siebträger verdampft als Faktor, aber auch das werden wir vorab testen.

Interessant dürfte die Verwendung meiner Destille werden, die eben kein geschlossenes System ist und die auf bestimmte Temperaturen abgestimmt ist. Einige Freiheitsgrade habe ich hier, ich hoffee, dass diese ausreichend sind.

Gruß

Wolfram

Leave a reply